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“Behandlung von Halitosis-Patienten mit CB12...

Interview zu CB12-Studie

“Behandlung von Halitosis-Patienten mit CB12 funktioniert!”

Dr. med. dent. Sebastian Michaelis, Düsseldorf. Foto: Privat

Interview mit Dr. med. dent. Sebastian Michaelis, Düsseldorf, Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstands des Arbeitskreises Halitosis der DGZMK. Er stellte das Design und die Ergebnisse der Studie anhand einer Posterpräsentation beim 10. Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt a.M. vor.

Frage: Wie lautet das wichtigste Ergebnis der aktuellen CB12-Studie?
Michaelis: Wenn Patienten mit einer diagnostizierten intraoralen Halitosis die Mundspülung CB12 anwenden, werden die primären wie sekundären Halitosis-Parameter langanhaltend effektiv reduziert.

Frage: Welche Relevanz hat die Studie für Ihre Kollegen in der zahnärztlichen Praxis?
Michaelis:
Aufgrund der vorliegenden Studiendaten wissen wir, dass die symptomatische Behandlung von Patienten, bei denen nach einer zahnärztlichen Diagnostik eine intraorale Halitosis festgestellt worden ist, mit der Mundspülung CB12 funktioniert.

Frage: Gibt es im Bereich „Mundspülungen und Halitosis“ weitere Studien, die nach vergleichbar hohen wissenschaftlichen Standards durchgeführt wurden?
Michaelis:
Die Besonderheit dieser Studie lag darin, dass die Probanden an mehreren Terminen stationär aufgenommen und unter kontrollierten Bedingungen behandelt wurden. Sowohl die Nahrungsaufnahme wie auch die Behandlungsprotokolle waren standardisiert. Mir ist keine vergleichbare Studie auf diesem hohen wissenschaftlichen Niveau bekannt.

Frage: Sie erleben in der Halitosis-Sprechstunde, dass Patienten teils von Zahnärzten und Ärzten verschiedener Fachrichtungen eher ungezielt behandelt werden. Wie lässt sich das ändern und was raten Sie den Kollegen im Hinblick auf den sensiblen Arzt-Patienten-Kontakt?
Michaelis:
Mundgeruch ist für die Betroffenen ein Problem mit einer großen sozialen Komponente. Deshalb sind viele Patienten dankbar, wenn man ihnen vorschlägt, nach den Ursachen für den Mundgeruch zu suchen oder sie alternativ an eine spezialisierte Halitosis-Sprechstunde zu überweisen. Ansprechpartner findet man beispielsweise auf der Website des Arbeitskreises Halitosis in der DGZMK (www.ak-halitosis.de). Da die Ursachen der Halitosis überwiegend im Mund zu finden sind, kann man in einer Halitosis-Sprechstunde oft schon mit einfachen Mitteln helfen und aufwendige, eher ungezielte Maßnahmen wie z.B. Magenspiegelungen vermeiden. Ich möchte die Kolleginnen und Kollegen ermuntern, sich im Bereich Halitosis fortzubilden, ggf. ein interdisziplinäres Netzwerk aufzubauen und auch gerne Mitglied im Arbeitskreis Halitosis zu werden.

Frage: Welchen Halitosis-Betroffenen empfehlen Sie CB12?
Michaelis:
Das Spülen mit CB12 ist für Patienten geeignet, bei denen keine therapierelevanten Befunde vorliegen. Zudem eignet sich die Mundspülung für Menschen, die für berufliche wie private Anlässe für mindestens zwölf Stunden auf einen frischen Atem vertrauen möchten.



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