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Mundtrockenheit – symptomatische Therapie beugt or...

Mundtrockenheit – symptomatische Therapie beugt oralen Folgeerscheinungen vor

Etwa 1,5 Liter Speichel produzieren die Speicheldrüsen eines gesunden Menschen täglich, dieser schützt Zähne und Mundschleimhaut [1]. Bei rund 20 Prozent der Bevölkerung ist das aber nicht so: Sie leiden unter Mundtrockenheit [2]. Mit steigendem Alter steigt auch deren Prävalenz – von den heute mindestens 65-Jährigen ist jeder Zweite betroffen [3]. Der demografische Wandel wird dieses Problem zusätzlich verschärfen. Mundtrockenheit kann viele Ursachen haben und Schäden an Zähnen und Mundschleimhaut hervorrufen, deren Diagnostik und Therapie in der Zahnarztpraxis deshalb zunehmend an Bedeutung gewinnt [3]. Unterschieden werden die Xerostomie, das subjektive Empfinden eines Patienten, an Mundtrockenheit zu leiden, und die Hyposalivation, die tatsächlich und objektiv messbare verringerte Speichelsekretion. Beides kann die Lebensqualität von Patienten – auch über dentale Folgeerscheinungen hinaus – erheblich beeinträchtigen [4].

Aktuelle Umfrage: Mundtrockenheit belastet
Das zeigt auch eine aktuelle Befragung [5]: Demnach haben 52 Prozent der Teilnehmer Probleme mit Mundtrockenheit. Bei 13 Prozent ist sogar das tägliche Leben beeinflusst, zum Beispiel durch Schlafprobleme (35 %), das Selbstbewusstsein ist beeinträchtigt bzw. Scham liegt vor (33 %), bis hin zu 25 Prozent, die ihre Xerostomie „schier verrückt macht“. Frauen sind tendenziell häufiger betroffen als Männer. TePe, der Mundgesundheitsspezialist aus Schweden, bietet für dieses Problem nun eine neue Lösung für die Anwendung zu Hause und unterwegs an.

Warum die symptomatische Therapie von Bedeutung ist
Mundtrockenheit ist eine der am häufigsten beobachteten Erkrankungen der Mundhöhle – und bekommt dennoch in der zahnärztlichen Praxis vielfach noch zu wenig Aufmerksamkeit [6]. Auch weil es vielen Betroffenen selbst gar nicht bewusst ist. Dabei kann sie nicht nur lästig sein, sondern auch die Mundgesundheit beeinträchtigen. Nimmt die Sekretion ab, können ganz unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen – etwa die Menopause, verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder andere Autoimmunerkrankungen, Asthma, Strahlentherapie, Demenz, Parkinson oder eine Nebenwirkung zahlreicher Medikamente, insbesondere bei Polypharmazie. Wie viel Speichel genug ist, ist individuell verschieden und wird auch subjektiv unterschiedlich empfunden. Wer von einer Xerostomie berichtet, muss demnach nicht unbedingt von einer Hyposalivation betroffen sein. Fest steht aber: Eine verringerte Speichelsekretion kann die Fähigkeit zu sprechen, zu schlucken oder zu schlafen beeinträchtigen und gleichzeitig das Risiko für Karies erhöhen. Denn: Zu den Funktionen des Speichels gehört unter anderem, die Mundhöhle und Zähne zu spülen bzw. zu reinigen, Säuren zu puffern und die Zähne zu remineralisieren. Sind diese Funktionen reduziert, steigt das Kariesrisiko [1]. Instinktiv folgt bei Mundtrockenheit wahrscheinlich – besonders wenn die Beschwerden erst neuerdings bestehen – der Griff zum Wasserglas. Das bestätigt auch die aktuelle Umfrage [3] unter Betroffenen: Wasser ist das am häufigsten verwendete Hilfsmittel. 62 Prozent trinken über den Tag verteilt Wasser, und 54 Prozent nehmen ein Glas Wasser mit ans Bett. Die Befeuchtung der Mundhöhle mit einer ausreichenden Trinkmenge ist schon eine gute Strategie, in aller Regel aber nicht ausreichend. Eine längere Verweildauer als Wasser und damit eine anhaltendere Linderung der Symptome und Schutz des Gewebes können aufgrund ihrer Konsistenz spezielle Mundspülungen oder Gele (z. B. von TePe) erreichen.

Bei Mundtrockenheit besser beraten: Feuchtigkeitsspendende Serie – neu von TePe
Um bei Mundtrockenheit zu unterstützen, bringt TePe jetzt ein Sortiment mit feuchtigkeitsspendenden Mundspülungen und Mundgelen auf den Markt. Denn: „Lösungen anzubieten, die Menschen Linderung verschaffen, steht im Einklang mit der Vision von TePe, zu einer guten Mundgesundheit und zum Wohlbefinden der Menschen beizutragen“, erklärt Dr. Ralf Seltmann, Zahnarzt bei TePe. TePe Feuchtigkeitsspendende Mundspülung und TePe Feuchtigkeitsspendendes Mundgel – beide sanft zu den Schleimhäuten – sind die ersten Produkte der neuen feuchtigkeitsspendenden Serie und ab sofort auf dem Markt. Sie sind ohne Geschmacksstoffe für Menschen mit stark ausgeprägter Mundtrockenheit und Empfindlichkeit sowie mit milden Geschmacksstoffen für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Symptomatik erhältlich. Die Mundspülungen enthalten Fluorid, um die Zähne vor Karies zu schützen. Die hydratisierende Mundspülung mit Apfel-Minz-Geschmack regt zudem aktiv die Speichelbildung an. Mundspülung und Gel ergänzen sich gegenseitig und können deshalb gut miteinander kombiniert werden. Denn: Die Spülung ist ideal nach dem Zähneputzen vor dem Zubettgehen anwendbar und das praktische Gel immer dann, wenn es darüber hinaus gebraucht wird (am Tag und in der Nacht). Zusammen mit der milden TePe Pure Zahnpasta, die frei von SLS und Titandioxid ist, hilft diese Produktreihe, die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit trockenem Mund zu erfüllen.

Die Produkte auf einen Blick

  • TePe Feuchtigkeitsspendende Mundspülung (500 ml), Geschmack Apfel/Minze. Stimuliert die Speichelproduktion und enthält hydratisierendes Betain und Glyzerin. Für Menschen mit beeinträchtigter Speichelproduktion, die unter leichten bis mittleren Symptomen von Mundtrockenheit leiden.
  • TePe Feuchtigkeitsspendende Mundspülung (500 ml), ohne zusätzliche Geschmacksstoffe. Enthält hydratisierendes Glyzerin. Für Menschen mit stark beeinträchtigter Speichelproduktion, die unter starken Symptomen von Mundtrockenheit leiden.

Beide Mundspülungen enthalten 0,2 % NaF (910 ppm Fluorid) zur Vorbeugung von Karies, haben eine dickflüssige Textur für länger anhaltende Befeuchtung* der Mundschleimhaut, sind alkoholfrei, vegan, lactose- und glutenfrei und lassen sich mit dem praktischen Dosierbecher leicht abmessen. Ideal ein- bis zweimal täglich (am Morgen und/oder am Abend) anwendbar (ab 12 Jahren).

  • TePe Feuchtigkeitsspendendes Mundgel (50 ml), Geschmack milde Minze. Für Menschen mit beeinträchtigter Speichelproduktion, die unter leichten bis mittleren Symptomen von Mundtrockenheit leiden.
  • TePe Feuchtigkeitsspendendes Mundgel (50 ml), sanfte Formel ohne zusätzliche Geschmacksstoffe. Für Menschen mit stark beeinträchtigter Speichelproduktion, die unter starken Symptomen von Mundtrockenheit leiden.

Beide Gele enthalten den Antikarieswirkstoff Xylitol, Betain, das die Feuchtigkeit bewahrt und vor Irritationen schützt, und Glycerin, das die Mundschleimhaut mit Feuchtigkeit versorgt. Sie erreichen eine langanhaltende Linderung und sind dank des Pumpmechanismus jederzeit bequem und hygienisch verwendbar, auch unterwegs und nachts. Sie können bei Bedarf mehrmals täglich angewendet werden. Die neuen Produkte sind über alle Dentaldepots sowie über TePe direkt und den TePe Online-Shop erhältlich. Interessierte können sich über den folgenden Link ein TePe-Kundenkonto anlegen: https://www.tepe.com/de/b2b-seiten/kundenkonto-anlegen/.

Kostenloses TePe Share Webinar
Mehr dazu erfahren Interessierte im kostenlosen TePe Share Webinar „Mundtrockenheit. Was tun, wenn die Spucke wegbleibt?“ am 29. Mai 2024 – ein CME-Punkt inklusive. Sichern Sie sich Ihren Platz hier!

 

[1] Filippi A et al. Mundtrockenheit. Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. 2022, Quintessence Verlags-GmbH, Berlin

[2] Furness S, et al. Interventionen zur Behandlung von Mundtrockenheit: topische Therapien. Cochrane Database Syst Rev. 2011 Dec 7;(12):CD008934

[3] Runge J, Remmerbach TW. Xerostomie – Diagnostik und Therapie. ZWR – Das deutsche Zahnärzteblatt 2020; 129: 126–136

[4] Wolff TF, Grötz KA. Xerostomie in der zahnärztlichen Praxis – ein Update.

[5] TePe – mouth dryness in UK, 1000 respondents, transvector, April 2023

[6] https://www.quintessence-publishing.com/deu/en/news/zahnmedizin/alterszahnmedizin/mundtrockenheit-was-gibt-es-neues (Abruf am 5.9.23)

* Im Vergleich zu einer herkömmlichen Mundspülung



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