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5 Tipps für den Umgang mit Jugendlichen

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Zum heutigen Tag der Zahngesundheit

5 Tipps für den Umgang mit Jugendlichen

Jugendliche können manchmal schwierige Patienten sein, bei denen die Kommunikation nicht leicht ist.

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Der diesjährige Tag der Zahngesundheit steht ganz im Zeichen der Jugendlichen. Mit dem Motto „Gesund im Mund – ich feier’ meine Zähne!“ sollen sie motiviert werden, Verantwortung für ihre (Zahn-)Gesundheit zu übernehmen. Außerdem soll der Tag zur Aufklärung über zahnmedizinische Zusammenhänge beitragen.

Dabei ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Praxis oft nicht einfach. Die Compliance der Patienten kann stark schwanken und auch für die Kommunikation brauchst Du ein sensibles Händchen. Mit diesen 5 Tipps kannst Du den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Deiner Praxis noch weiter verbessern.

1. Die richtige Vorbereitung

Du kannst nicht früh genug damit anfangen, Kinder und Jugendliche zum Beispiel richtig auf eine kieferorthopädische Behandlung vorzubereiten. Dafür und natürlich auch im Hinblick auf ihre weitere Mund- und Zahngesundheit sollten sie kariesfrei sein. Zeig ihnen, welche Möglichkeiten der Prophylaxe es gibt und was sie selbst Zuhause dafür tun können.

2. Der erhobene Zeigefinger

Erinnere Dich an Deine Zeit als Jugendliche zurück. Hast Du Dir gerne Moralpredigten angehört oder Dir vorschreiben lassen, was Du tun sollst? Genau, eher nicht. So ist es auch bei Deinen jugendlichen Patienten. Anstatt mit erhobenem Zeigefinger zu sagen, was sie alles bei der Mundhygiene falsch machen oder unbedingt verbessern müssen, setz lieber auf eine gute Information und Kommunikation. Die kommt besser an und verspricht mehr Erfolgserlebnisse – auf beiden Seiten.

3. Gründliche Kontrolle

Eine Kieferspange ist mittlerweile für Jugendliche normal geworden. Aber hier ist eine gründliche Kontrolle und Mundhygiene besonders wichtig, damit sich zwischen den Drähten und Brackets keine bakteriellen Beläge bilden. Bestell Deine Patienten engmaschig ein, wenn nötig, auch alle drei Monate zur professionellen Zahnreinigung. Auch die Gingiva sollte dabei nicht vernachlässigt werden. Möglich ist zum Beispiel eine Terminerinnerung per SMS, die an die Smartphone affinen Kinder und Jugendlichen und deren Eltern gesendet werden kann.

4. Die richtige Beratung

Besonders bei Kindern und Jugendlichen sind kalorien-, zucker- und säurehaltige Soft- und Energydrinks sowie Fast Food und Süßigkeiten sehr beliebt. Dass sie nicht gut für Mund und Zähne sind, ist Dir bekannt. Manchen Kindern und Jugendlichen vielleicht noch nicht – oder sie denken nicht bewusst daran. Hier kannst Du sie und auch ihre Eltern aufklären, die Risikofaktoren einer ungesunden Ernährung und eines hohen Zuckerkonsums aufzeigen und die Kinder und Jugendlichen bei ihrer Mundhygiene motivieren.

5. Reden ist Gold

Kommunikation ist das A und O. Besonders bei Kindern und Jugendlichen kann sie manchmal schwierig sein. Manche Dinge sind ihnen schnell peinlich, sie reden gar nicht mehr darüber oder ziehen sich ganz zurück. Aber die Grundlagen für die spätere Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen werden in diesem Alter gelegt. Du solltest sie und ihre Eltern daher immer gut informieren und sensibel auf sie eingehen, sei es bei der Beratung über Ernährung oder Prophylaxemaßnahmen. Dann fühlen sie sich in Eurer Praxis wohl und die Bereitschaft, über mögliche Probleme zu reden oder sich aktiv an Maßnahmen zur Gesundheit oder Genesung zu halten, steigt.



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