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Lästige Verfärbungen

4 Tipps gegen Rotwein-Zähne

Ein Mittel gegen verfärbte Zähne durch Rotwein: Käse, insbesondere Hartkäse.

Copyright © Aerial Mike/stock.adobe.com

Unter den Lebens- bzw. Genussmitteln einer der größten Feinde weißer Zähne: Rotwein. Haben Euch Patienten auch schon gefragt, was man gegen verfärbte Zähne durch Rotwein unternehmen kann? Wir haben 4 Tipps gesammelt, die Ihr an sie weitergeben könnt.

Ob ein Glas Rotwein am Abend auf dem Balkon im Sommer oder ein Glas roter Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt: blau verfärbte Zähne sind eine häufige Nebenwirkung des dunklen Getränks. Grund dafür sind die in roten Früchten enthaltenen Anthocyane. Sie sind wasserlöslich und landen bei der Herstellung im fertigen Wein. Aber es gibt ein paar Tricks, mit denen man gegen die Verfärbungen ankommen kann.

Tipp 1: Vor dem Rotwein Zähne putzen, nicht hinterher

Zähne putzen ist immer eine gute Idee und besonders vor dem Genuss von Rotwein. So entfernt man vorher möglichen Zahnbelag, an dem sich die Farbmoleküle des Weins festsetzen können. Ungefähr eine Stunde vorher ist ein guter Zeitpunkt, um verfärbten Zähnen durch Rotwein aus dem Weg zu gehen. Außerdem ist das Zähneputzen direkt nach dem Trinken von Rotwein nicht förderlich, da die Zähne durch den Wein empfindlicher sind für Abrasionen. Sodass der Zahnschmelz dabei eher leidet.

Tipp 2: Währenddessen Wasser trinken

Wasser trinken ist nicht nur eine gute Idee, um die Wirkung des Alkohols zu reduzieren. Es hilft auch, die Farbpigmente direkt wegzuspülen, sodass sie sich gar nicht erst den Zähnen absetzen können. Außerdem wird damit der natürliche Schutz – der Speichelfluss – angeregt, der ebenfalls hilft, die Reste des Weins zu entfernen.

Tipp 3: Käse und ballaststoffhaltiges Essen

Praktischerweise werden diese beiden Lebensmittel sowieso miteinander verbunden: Rotwein und Käse. Insbesondere Hartkäse schützt in gewissem Maße die Zähne vor der Säure des Weins, da sich Calcium auf den Zähnen ablagert. Neben Käse helfen auch ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Salat, Brokkoli oder Kartoffeln. Sie entfernen einerseits mechanisch die Ablagerungen, während man isst, und regen andererseits – genauso wie das Wasser – den Speichelfluss an.

Tipp 4: Bleaching mit Weißwein

Generell auf Weißwein umzuschwenken ist der einfachste Trick, um verfärbte Zähne durch Rotwein zu vermeiden. Aber nach dem Rotwein ein Glas Weißwein zu trinken, kann auch helfen. Neben der bereits erwähnten Spülwirkung hilft Weißwein auach durch den enthaltenen Anteil an Schwefeldioxid. Dieses wird Weißwein zugesetzt, um ihn haltbar zu machen und die Gärung zu stoppen. Aber es hat ebenso aufhellende Eigenschaften, welche die blau-violetten Verfärbungen  abmildern.

Ein weiterer Hinweis zu Weißwein: Weißwein nicht als Einstieg in den Abend trinken und später auf Rotwein umschwenken: Denn die Säure aus dem Weißwein verstärkt unter Umständen die späteren Verfärbungen durch den Rotwein.

Eine gute Sache könnte man verfärbten Zähnen durch Rotwein allerdings vielleicht abgewinnen: Sie zeigen, dass eine gesunde Mundflora vorliegt. Im Durchschnitt hat Rotwein einen pH-Wert von 3,5 und in einem gesunden Mund herrscht ein pH-Wert zwischen 6 und 7 (ein pH-Wert von 7 ist neutral). Wer also eine blauviolette Färbung der Zähne und Lippen bekommt, bei dem kippt der pH-Wert vom neutralen ins saure Mundklima.



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